FaZe Jarvis testet Aimbot - und wird lebenslänglich gebannt

Geposted von NanaKrustofski,
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Fortnite bannt den 17-jährigen FaZe-Clan-Spieler lebenslänglich. Für die Aufnahme eines Videos verwendete er einen Aimbot. Der 17-jährige Starspieler Jarvis Kaye aus Großbritannien wurde von Epic Games lebenslänglich gebannt. Der Grund: Der Spieler von FaZe Clan benutzte einen Aimbot in seinen Videos. Für ihn nur ein Experiment, für Epic Games Grund, seine Profi-Karriere in Fortnite zu beenden. Epic Games hat sich dazu nicht öffentlich geäußert. Der Content Creator veröffentlichte am vergangenen Sonntag ein Video zu dem Vorfall.



Er beteuert, den Aimbot nur installiert zu haben, um seinen Fans interessanten Content zu liefern. Es sei ihm nicht in den Sinn gekommen, dass er dafür gebannt werden könnte. Er habe zum ersten Mal einen Hack probiert und noch nie in einem Turnier oder Ähnlichem angewendet. Der Fehler läge jedoch komplett bei ihm und er betont, dass Cheaten nicht toleriert werden soll.

In den Videos spielte er nicht auf seinem Hauptaccount und nahm auch nicht an einem Wettkampf teil. Doch selbst wenn Jarvis in Turnieren nie Cheats genutzt hat, verstieß er mit dem Aimbot in den Casual Matches trotzdem gegen die Richtlinien von Epic Games. Laut diesen ist es verboten, die Spieldateien umzuschreiben. Epic sperrte nicht nur sein Konto, sondern legte ihm einen lebenslänglichen Bann auf, womit seine Fortnite-Karriere nun zu Ende ist.





Die Meinung der Community spaltet sich zu diesem Vorfall. Während auf der einen Seite der Hashtag #FreeJarvis die Runde macht, finden viele den Bann verdient. Wer einen Cheat nutzt und das auch öffentlich in Videos zeigt, solle auch mit einer Strafe rechnen. Sein Verhalten wird auch mit seinem Alter von 17 Jahren entschuldigt. Gleichzeitig trägt er mit fast zwei Millionen Abonnenten auf YouTube auch eine gewisse Verantwortung gegenüber seinen noch jüngeren Fans und sollte Hacks nicht normalisieren.

Doch auch Epic Games wird für den Bann kritisiert. Zwar hat Jarvis gegen die Nutzungsbedingen verstoßen, allerdings war dies sein erster Fehltritt. Das Ausmaß der Strafe sei zu groß, vor allem, weil Epic andere Vergehen weniger hart geahndet hatte. So betrogen beispielsweise die Spieler XXiF und Ronaldo Damion "XXiF" Cook und Ronald "Ronaldo" Mach bei den Qualifikationsspielen zur Weltmeisterschaft, indem sie Absprachen mit anderen Teilnehmern trafen. Die ließen sich von den zwei Cheatern killen, damit diese genügend Punkte sammeln konnten. Ihre Strafe dafür: ein 14-Tage-Bann. Im Vergleich zu Jarvis lebenslänglichem Verbot wirken Epics Bestrafungen sehr willkürlich.

Was denkt ihr: #FreeJarvis oder ist der lebenslange Bann gerechtfertigt?



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